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Die Zwanziger Jahre in Berlin
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Dreigroschenoper, Bubikopf, Dada, Bauhausarchitektur, Metropolis, Straßenkämpfe - der Mythos der Zwanziger Jahre prägt bis heute das Bild Berlins. Er zieht Touristen in die Stadt und inspiriert die Berliner Stadtplanung und Architektur, das Theater, das Kino und die Literatur. An manchen Orten ist der Geist der Weimarer Republik noch greifbar: an Baustellen wie dem Alexanderplatz, auf S- und U-Bahn-Strecken oder in Wohnanlagen der Zwanziger Jahre, in jüngster Zeit sorgfältig restauriert. Die Umgestaltung der Museumslandschaft seit der Wiedervereinigung hat neue Anlaufpunkte geschaffen, an denen man sich über Film, Malerei, Design, Geschichte und Stadtentwicklung zwischen 1918 und 1933 informieren kann. Zum ersten Mal liegt nun ein Stadtführer vor, der hilft, die Zwanziger Jahre mit all ihren Facetten im wiedervereinigten Berlin wiederzuentdecken. Zahlreiche Abbildungen, Register und ein Serviceteil erleichtern die Orientierung.Michael Bienert, Autor zahlreicher Bücher zur Kulturgeschichte Berlins, schreibt als Journalist für den 'Tagesspiegel' und die 'Stuttgarter Zeitung'. Elke Linda Buchholz hat mehrere Bücher über Bildende Künstler (u. a. Picasso, Goya) veröffentlicht, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.

Anbieter: buecher
Stand: 22.02.2020
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Berlin - Vier Stadtpläne im Vergleich: Ergänzun...
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Vier weitere Pläne ergänzen nun die »Vier Stadtpläne im Vergleich«. Die neuen Pläne (1840, 1953, 1988, »1950 Germania«) bilden aber auch untereinander gute Vergleichsmöglichkeiten. Die Karte »1840« zeigt die elegante Stadtplanung Peter Joseph Lennés. »1950 Germania« und »1953« zeigen die brutale Stadtplanung der Nazis beziehungsweise das erschreckende Ergebnis ihrer Herrschaft, nämlich eine Trümmerstadt. Was sich aus dem Schutt entwickelte, zeigt der Plan »1988« : die beiden Berlins auf dem Höhepunkt ihrer Trennung. -- 1840 geht das Biedermeier zu Ende und eine Epoche des explosiven Wachstums steht kurz bevor. Über die Stadt verteilt finden sich kleine Industriebetriebe, zum Beispiel Eisengießereien und Maschinenfabriken. Eine davon, vor dem Oranienburger Tor, ist die von August Borsig; erst vier Jahre zuvor gegründet. Berlin ist baulich geprägt von den Werken Schinkels (1781-1841), z. B. dem Museum, der Bauakademie und der Friedrichswerderschen Kirche. Peter Joseph Lenné, der geniale Gartenarchitekt, hat gerade den Tiergarten neu gestaltet und schickt sich an durch seine Stadtplanung das Bild Berlins entscheidend zu prägen. -- 1953 ist das Kriegsende erst acht Jahre her. Trümmerfrauen haben Millionen Tonnen Schutt beseitigt und zu Trümmerbergen aufgeschüttet, z. B. im Friedrichshain. Noch ist, bis auf die gewaltige Stalinallee, nicht viel neu gebaut. Die abgräumten Straßenkarres sind von Gras überzogen. Über Trampelpfade kürzt man den Weg ab. Die Stadt ist in vier alliierte Sektoren eingeteilt. Die Mauer steht noch nicht und man kann sich frei in der Stadt bewegen. -- 1988 ist das vorletzte Jahr der geteilten Stadt. Die Trennung in Ost und West scheint für immer zu sein. Ein breiter Todesstreifen durchpflügt das Stadtzentrum. Zwei Teilstädte haben sich gebildet. Im Osten die Hauptstadt der DDR mit ihren staatlichen Institutionen und Repräsentationsbauten. Zwei West-Berliner U-Bahnen und eine S-Bahn unterqueren Ost-Berlin, ohne in den stillgelegen Bahnhöfen zu halten. - Auf der anderen Seite das verwöhnte West-Berlin. Ein Vorposten des Westens inmitten der DDR. In einer Nische der Mauer, nämlich Kreuzberg, blüht die gemütlich-anarchische Kultur. Am Potsdamer Platz steigen die Touristen auf Aussichtsplattformen und blicken erschaudernd über die Mauer in Richtung Osten. -- 1950 »Germania« ist ein fiktiver Plan. So hätte Berlin nach der Vorstellung Hitlers und seines Städteplaners Albert Speer im Jahr 1950 aussehen sollen. Es kam anders. Berlin wurde zur Trümmerwüste. 1950 räumt man die Trümmer ab, und wo die »Welthauptstadt« hätte sein sollen, dehnen sich weite Grasflächen (Plan »1953«). Im Auftrag Hitlers plante der »Generalbauinspektor« Albert Speer den Umbau Berlins zur Hauptstadt eines Weltreichs. Speer war einer der schlimmsten Naziverbrecher und entging 1945 eher durch Zufall der Hinrichtung. Die Gestaltungsidee hinter »Germania« war wie die gesamte Naziideologie: brutal. Das zeigt dieser fiktive Stadtplan, in dem alles Wirklichkeit geworden zu sein scheint.

Anbieter: buecher
Stand: 22.02.2020
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Berlin - Vier Stadtpläne im Vergleich: Ergänzun...
16,40 € *
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Vier weitere Pläne ergänzen nun die »Vier Stadtpläne im Vergleich«. Die neuen Pläne (1840, 1953, 1988, »1950 Germania«) bilden aber auch untereinander gute Vergleichsmöglichkeiten. Die Karte »1840« zeigt die elegante Stadtplanung Peter Joseph Lennés. »1950 Germania« und »1953« zeigen die brutale Stadtplanung der Nazis beziehungsweise das erschreckende Ergebnis ihrer Herrschaft, nämlich eine Trümmerstadt. Was sich aus dem Schutt entwickelte, zeigt der Plan »1988« : die beiden Berlins auf dem Höhepunkt ihrer Trennung. -- 1840 geht das Biedermeier zu Ende und eine Epoche des explosiven Wachstums steht kurz bevor. Über die Stadt verteilt finden sich kleine Industriebetriebe, zum Beispiel Eisengießereien und Maschinenfabriken. Eine davon, vor dem Oranienburger Tor, ist die von August Borsig; erst vier Jahre zuvor gegründet. Berlin ist baulich geprägt von den Werken Schinkels (1781-1841), z. B. dem Museum, der Bauakademie und der Friedrichswerderschen Kirche. Peter Joseph Lenné, der geniale Gartenarchitekt, hat gerade den Tiergarten neu gestaltet und schickt sich an durch seine Stadtplanung das Bild Berlins entscheidend zu prägen. -- 1953 ist das Kriegsende erst acht Jahre her. Trümmerfrauen haben Millionen Tonnen Schutt beseitigt und zu Trümmerbergen aufgeschüttet, z. B. im Friedrichshain. Noch ist, bis auf die gewaltige Stalinallee, nicht viel neu gebaut. Die abgräumten Straßenkarres sind von Gras überzogen. Über Trampelpfade kürzt man den Weg ab. Die Stadt ist in vier alliierte Sektoren eingeteilt. Die Mauer steht noch nicht und man kann sich frei in der Stadt bewegen. -- 1988 ist das vorletzte Jahr der geteilten Stadt. Die Trennung in Ost und West scheint für immer zu sein. Ein breiter Todesstreifen durchpflügt das Stadtzentrum. Zwei Teilstädte haben sich gebildet. Im Osten die Hauptstadt der DDR mit ihren staatlichen Institutionen und Repräsentationsbauten. Zwei West-Berliner U-Bahnen und eine S-Bahn unterqueren Ost-Berlin, ohne in den stillgelegen Bahnhöfen zu halten. - Auf der anderen Seite das verwöhnte West-Berlin. Ein Vorposten des Westens inmitten der DDR. In einer Nische der Mauer, nämlich Kreuzberg, blüht die gemütlich-anarchische Kultur. Am Potsdamer Platz steigen die Touristen auf Aussichtsplattformen und blicken erschaudernd über die Mauer in Richtung Osten. -- 1950 »Germania« ist ein fiktiver Plan. So hätte Berlin nach der Vorstellung Hitlers und seines Städteplaners Albert Speer im Jahr 1950 aussehen sollen. Es kam anders. Berlin wurde zur Trümmerwüste. 1950 räumt man die Trümmer ab, und wo die »Welthauptstadt« hätte sein sollen, dehnen sich weite Grasflächen (Plan »1953«). Im Auftrag Hitlers plante der »Generalbauinspektor« Albert Speer den Umbau Berlins zur Hauptstadt eines Weltreichs. Speer war einer der schlimmsten Naziverbrecher und entging 1945 eher durch Zufall der Hinrichtung. Die Gestaltungsidee hinter »Germania« war wie die gesamte Naziideologie: brutal. Das zeigt dieser fiktive Stadtplan, in dem alles Wirklichkeit geworden zu sein scheint.

Anbieter: buecher
Stand: 22.02.2020
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Wahrnehmung des städtischen Raums aus Auto und ...
79,00 € *
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Die steigende Mobilität - vor allem im Bereich des individuellen PKW-Verkehrs und des ÖPNV mit der Bahn - hat den Wandel hin zu einer schnelleren Fortbewegungsgeschwindigkeit zur Folge. Diese Geschwindigkeitsänderung hat Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Menschen - die Lesbarkeit des städtischen Raums ändert sich. Wie nimmt der Mensch aus Auto und Bahn wahr? Wodurch wird seine Wahrnehmung beeinflusst? Was ist lesbar aus dem städtischen Raum und wie können Erkenntnisse daraus hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit für die Stadtplanung und das Stadtmarketing gewonnen werden? Die Antworten hierauf versucht dieses Buch möglichst umfassend und wissenschaftlich belegt zu geben. Dieses Buch richtet sich an all diejenigen, die sich mit experimentellen Methoden in der Geographie und der Stadtplanung beschäftigen wollen und an alle die sich mit der Wahrnehmung als Forschungsfeld auseinandersetzen.

Anbieter: Dodax
Stand: 22.02.2020
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Die Zwanziger Jahre in Berlin
19,95 € *
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Dreigroschenoper, Bubikopf, Dada, Bauhausarchitektur, Metropolis, Straßenkämpfe - der Mythos der Zwanziger Jahre prägt bis heute das Bild Berlins. Er zieht Touristen in die Stadt und inspiriert die Berliner Stadtplanung und Architektur, das Theater, das Kino und die Literatur. An manchen Orten ist der Geist der Weimarer Republik noch greifbar: an Baustellen wie dem Alexanderplatz, auf S- und U-Bahn-Strecken oder in Wohnanlagen der Zwanziger Jahre, in jüngster Zeit sorgfältig restauriert. Die Umgestaltung der Museumslandschaft seit der Wiedervereinigung hat neue Anlaufpunkte geschaffen, an denen man sich über Film, Malerei, Design, Geschichte und Stadtentwicklung zwischen 1918 und 1933 informieren kann. Zum ersten Mal liegt nun ein Stadtführer vor, der hilft, die Zwanziger Jahre mit all ihren Facetten im wiedervereinigten Berlin wiederzuentdecken. Zahlreiche Abbildungen, Register und ein Serviceteil erleichtern die Orientierung.Michael Bienert, Autor zahlreicher Bücher zur Kulturgeschichte Berlins, schreibt als Journalist für den 'Tagesspiegel' und die 'Stuttgarter Zeitung'. Elke Linda Buchholz hat mehrere Bücher über Bildende Künstler (u. a. Picasso, Goya) veröffentlicht, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.

Anbieter: Dodax
Stand: 22.02.2020
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Die Zwanziger Jahre in Berlin
24,90 CHF *
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Dreigroschenoper, Bubikopf, Dada, Bauhausarchitektur, Metropolis, Strassenkämpfe – der Mythos der Zwanziger Jahre prägt bis heute das Bild Berlins. Er zieht Touristen in die Stadt und inspiriert die Berliner Stadtplanung und Architektur, das Theater, das Kino und die Literatur. An manchen Orten ist der Geist der Weimarer Republik noch greifbar: an Baustellen wie dem Alexanderplatz, auf S- und U-Bahn-Strecken oder in Wohnanlagen der Zwanziger Jahre, in jüngster Zeit sorgfältig restauriert. Die Umgestaltung der Museumslandschaft seit der Wiedervereinigung hat neue Anlaufpunkte geschaffen, an denen man sich über Film, Malerei, Design, Geschichte und Stadtentwicklung zwischen 1918 und 1933 informieren kann. Zum ersten Mal liegt nun ein Stadtführer vor, der hilft, die Zwanziger Jahre mit all ihren Facetten im wiedervereinigten Berlin wiederzuentdecken. Zahlreiche Abbildungen, Register und ein Serviceteil erleichtern die Orientierung. Michael Bienert, Autor zahlreicher Bücher zur Kulturgeschichte Berlins, schreibt als Journalist für den »Tagesspiegel« und die »Stuttgarter Zeitung«. Elke Linda Buchholz hat mehrere Bücher über Bildende Künstler (u. a. Picasso, Goya) veröffentlicht, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 22.02.2020
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Berlin - Vier Stadtpläne im Vergleich: Ergänzun...
21,90 CHF *
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Vier weitere Pläne ergänzen nun die »Vier Stadtpläne im Vergleich«. Die neuen Pläne (1840, 1953, 1988, »1950 Germania«) bilden aber auch untereinander gute Vergleichsmöglichkeiten. Die Karte »1840« zeigt die elegante Stadtplanung Peter Joseph Lennés. »1950 Germania« und »1953« zeigen die brutale Stadtplanung der Nazis beziehungsweise das erschreckende Ergebnis ihrer Herrschaft, nämlich eine Trümmerstadt. Was sich aus dem Schutt entwickelte, zeigt der Plan »1988« : die beiden Berlins auf dem Höhepunkt ihrer Trennung. -- 1840 geht das Biedermeier zu Ende und eine Epoche des explosiven Wachstums steht kurz bevor. Über die Stadt verteilt finden sich kleine Industriebetriebe, zum Beispiel Eisengiessereien und Maschinenfabriken. Eine davon, vor dem Oranienburger Tor, ist die von August Borsig; erst vier Jahre zuvor gegründet. Berlin ist baulich geprägt von den Werken Schinkels (1781-1841), z. B. dem Museum, der Bauakademie und der Friedrichswerderschen Kirche. Peter Joseph Lenné, der geniale Gartenarchitekt, hat gerade den Tiergarten neu gestaltet und schickt sich an durch seine Stadtplanung das Bild Berlins entscheidend zu prägen. -- 1953 ist das Kriegsende erst acht Jahre her. Trümmerfrauen haben Millionen Tonnen Schutt beseitigt und zu Trümmerbergen aufgeschüttet, z. B. im Friedrichshain. Noch ist, bis auf die gewaltige Stalinallee, nicht viel neu gebaut. Die abgräumten Strassenkarres sind von Gras überzogen. Über Trampelpfade kürzt man den Weg ab. Die Stadt ist in vier alliierte Sektoren eingeteilt. Die Mauer steht noch nicht und man kann sich frei in der Stadt bewegen. -- 1988 ist das vorletzte Jahr der geteilten Stadt. Die Trennung in Ost und West scheint für immer zu sein. Ein breiter Todesstreifen durchpflügt das Stadtzentrum. Zwei Teilstädte haben sich gebildet. Im Osten die Hauptstadt der DDR mit ihren staatlichen Institutionen und Repräsentationsbauten. Zwei West-Berliner U-Bahnen und eine S-Bahn unterqueren Ost-Berlin, ohne in den stillgelegen Bahnhöfen zu halten. - Auf der anderen Seite das verwöhnte West-Berlin. Ein Vorposten des Westens inmitten der DDR. In einer Nische der Mauer, nämlich Kreuzberg, blüht die gemütlich-anarchische Kultur. Am Potsdamer Platz steigen die Touristen auf Aussichtsplattformen und blicken erschaudernd über die Mauer in Richtung Osten. -- 1950 »Germania« ist ein fiktiver Plan. So hätte Berlin nach der Vorstellung Hitlers und seines Städteplaners Albert Speer im Jahr 1950 aussehen sollen. Es kam anders. Berlin wurde zur Trümmerwüste. 1950 räumt man die Trümmer ab, und wo die »Welthauptstadt« hätte sein sollen, dehnen sich weite Grasflächen (Plan »1953«). Im Auftrag Hitlers plante der »Generalbauinspektor« Albert Speer den Umbau Berlins zur Hauptstadt eines Weltreichs. Speer war einer der schlimmsten Naziverbrecher und entging 1945 eher durch Zufall der Hinrichtung. Die Gestaltungsidee hinter »Germania« war wie die gesamte Naziideologie: brutal. Das zeigt dieser fiktive Stadtplan, in dem alles Wirklichkeit geworden zu sein scheint.

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Wahrnehmung des städtischen Raums aus Auto und ...
149,00 CHF *
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Die steigende Mobilität - vor allem im Bereich des individuellen PKW-Verkehrs und des ÖPNV mit der Bahn - hat den Wandel hin zu einer schnelleren Fortbewegungsgeschwindigkeit zur Folge. Diese Geschwindigkeitsänderung hat Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Menschen - die Lesbarkeit des städtischen Raums ändert sich. Wie nimmt der Mensch aus Auto und Bahn wahr? Wodurch wird seine Wahrnehmung beeinflusst? Was ist lesbar aus dem städtischen Raum und wie können Erkenntnisse daraus hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit für die Stadtplanung und das Stadtmarketing gewonnen werden? Die Antworten hierauf versucht dieses Buch möglichst umfassend und wissenschaftlich belegt zu geben. Dieses Buch richtet sich an all diejenigen, die sich mit experimentellen Methoden in der Geographie und der Stadtplanung beschäftigen wollen und an alle die sich mit der Wahrnehmung als Forschungsfeld auseinandersetzen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 22.02.2020
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Berlin - Vier Stadtpläne im Vergleich: Ergänzun...
16,40 € *
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Vier weitere Pläne ergänzen nun die »Vier Stadtpläne im Vergleich«. Die neuen Pläne (1840, 1953, 1988, »1950 Germania«) bilden aber auch untereinander gute Vergleichsmöglichkeiten. Die Karte »1840« zeigt die elegante Stadtplanung Peter Joseph Lennés. »1950 Germania« und »1953« zeigen die brutale Stadtplanung der Nazis beziehungsweise das erschreckende Ergebnis ihrer Herrschaft, nämlich eine Trümmerstadt. Was sich aus dem Schutt entwickelte, zeigt der Plan »1988« : die beiden Berlins auf dem Höhepunkt ihrer Trennung. -- 1840 geht das Biedermeier zu Ende und eine Epoche des explosiven Wachstums steht kurz bevor. Über die Stadt verteilt finden sich kleine Industriebetriebe, zum Beispiel Eisengießereien und Maschinenfabriken. Eine davon, vor dem Oranienburger Tor, ist die von August Borsig; erst vier Jahre zuvor gegründet. Berlin ist baulich geprägt von den Werken Schinkels (1781-1841), z. B. dem Museum, der Bauakademie und der Friedrichswerderschen Kirche. Peter Joseph Lenné, der geniale Gartenarchitekt, hat gerade den Tiergarten neu gestaltet und schickt sich an durch seine Stadtplanung das Bild Berlins entscheidend zu prägen. -- 1953 ist das Kriegsende erst acht Jahre her. Trümmerfrauen haben Millionen Tonnen Schutt beseitigt und zu Trümmerbergen aufgeschüttet, z. B. im Friedrichshain. Noch ist, bis auf die gewaltige Stalinallee, nicht viel neu gebaut. Die abgräumten Straßenkarres sind von Gras überzogen. Über Trampelpfade kürzt man den Weg ab. Die Stadt ist in vier alliierte Sektoren eingeteilt. Die Mauer steht noch nicht und man kann sich frei in der Stadt bewegen. -- 1988 ist das vorletzte Jahr der geteilten Stadt. Die Trennung in Ost und West scheint für immer zu sein. Ein breiter Todesstreifen durchpflügt das Stadtzentrum. Zwei Teilstädte haben sich gebildet. Im Osten die Hauptstadt der DDR mit ihren staatlichen Institutionen und Repräsentationsbauten. Zwei West-Berliner U-Bahnen und eine S-Bahn unterqueren Ost-Berlin, ohne in den stillgelegen Bahnhöfen zu halten. - Auf der anderen Seite das verwöhnte West-Berlin. Ein Vorposten des Westens inmitten der DDR. In einer Nische der Mauer, nämlich Kreuzberg, blüht die gemütlich-anarchische Kultur. Am Potsdamer Platz steigen die Touristen auf Aussichtsplattformen und blicken erschaudernd über die Mauer in Richtung Osten. -- 1950 »Germania« ist ein fiktiver Plan. So hätte Berlin nach der Vorstellung Hitlers und seines Städteplaners Albert Speer im Jahr 1950 aussehen sollen. Es kam anders. Berlin wurde zur Trümmerwüste. 1950 räumt man die Trümmer ab, und wo die »Welthauptstadt« hätte sein sollen, dehnen sich weite Grasflächen (Plan »1953«). Im Auftrag Hitlers plante der »Generalbauinspektor« Albert Speer den Umbau Berlins zur Hauptstadt eines Weltreichs. Speer war einer der schlimmsten Naziverbrecher und entging 1945 eher durch Zufall der Hinrichtung. Die Gestaltungsidee hinter »Germania« war wie die gesamte Naziideologie: brutal. Das zeigt dieser fiktive Stadtplan, in dem alles Wirklichkeit geworden zu sein scheint.

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